Erfolgreiche Hufbehandlung Pferd
 
Erfolgreiche Hufbehandlung Pferd

Hufrehe mit Happy End

Unsere Behandlungsmethoden unterscheiden sich wesentlich von den klassischen medizinischen Ansätzen. Deshalb verstehen wir gut, dass viele Pferdebesitzer dem alternativen Weg erst einmal skeptisch gegenüberstehen. Um Euch aber zeigen zu können, was mit einer holistischen Behandlung alles möglich ist, haben wir die folgende Geschichte von Hans Sternberg veröffentlicht!

Huf-Erkenntnisse eines Gnadenhofs

Vorweg muss ich erwähnen, dass ich zwar mit Pferden aufgewachsen bin, aber bezüglich der Hufe eher blind den TierärztInnen und HufschmiedInnen vertraute. Der Huf sah für mich immer ziemlich verwirrend aus. Auf dem Gnadenhof sind über 20 Pferde und Esel unterschiedlichster Art, überwiegend alt und krank - manche todkrank. Tierarzt "Betreuung", Hufschmied, viel Medikamente und alle erdenklichen Futtermittel, keine Finanzknappheit... und dennoch, wieso stand die Ponystute so merkwürdig. Jaaaa, das ist das Heu, nein, das ist die Weide, nein nein, das hängt mit den Möhren zusammen, Fruktane orakelten die Einen, das Gras die Anderen. 3 Fotos der Vorderhufe habe ich mit dem Smartphone gemacht und an Jacqueline Lenz, anonym ohne Kommentar, geschickt.

Die rasche Antwort von Ihr war erschreckend, Gefahr des Hufbeindurchbruchs und oder Vorbiegigkeit! Ich habe mich bedankt und zunächst die Info für mich behalten, danach habe ich den behandelnden Dr. med. vet. rangeholt und eine Röntgenaufnahme verlangt. Diese bestätigte den Verdacht und zugleich wurde deutlich, wie verkehrt die bisherige tierärztliche Behandlung der Hufrehe gewesen war, denn der TA selbst hatte lange Trachten angeordnet, anfänglich sogar mir Keilen und nun, nach 9 Monaten, hatte sich der Zustand verschlechtert.

Nach langer Internetrecherche, Diskussionen und fachlicher Beratung war mir Eines klar: selbst unter Tierärzten gab es keine einheitliche Aussage was Hufrehe, deren Ursache bzw. der Behandlung und den Heilungschancen betraf. Wie war es möglich das eine unbekannte Person anhand von 3 Fotos eine Diagnose stellen konnte die ein promovierter TA nur mit einem teuren Gerät machen konnte? So langsam kamen mir ernsthafte Zweifel ob der fachlichen Kompetenz unseres TA, wohlgemerkt hinsichtlich des Verständnisses der Hufbearbeitung. Wem sollte ich jetzt vertrauen? Da waren ja noch etliche andere Pferde in Behandlung.

Also entschloss ich mich, mit sehr großer Skepsis, den angebotenen Hufbearbeiungskurs von Equidomus zu besuchen. Vom Hufschmied hatte ich noch einige verwirrende Hinweise über die unterschiedlichsten Hufbearbeitungs-Richtungen bekommen, die Verunsicherung war also total.

Nach Abschluss des sehr lehrreichen Kurses hatte ich 2 Tage Theorie und 1 Tag Hufe ausschneiden hinter mir und es häuften sich noch mehr Fragen und es wurde mir klar, dass die korrekte Hufbearbeitung viel mehr ist, als lediglich das Horn zu stutzen.

In der Folge habe ich Jacqueline dafür gewinnen können, sich unserer Pferde anzunehmen und sie hat dann regelmäßig die kompliziertesten Fälle behandelt. Dabei konnte ich feststellen, dass Jacqueline sich stets das ganze Tier ansah, Körperhaltung, Hufstellung etc. und erst danach begann, an den Hufen zu korrigieren soweit es ging. Immer begleitete sie die Hufbearbeitung mit wertvollen Kommentaren bezüglich der Vorgehensweise und den sonstigen Lebensumständen der Pferde. So entstand für mich ein wesentlich exakteres Bild und allmählich wurde mir bewusst, wie abgrundtief dumm die offizielle Tiermedizin in puncto Hufmechanismus und Hufbearbeitung reagiert.

Grundsätzlich sagt fast jede/r TA vorneweg, ohne zu zögern dasselbe, wenn es um Probleme mit Huferkrankungen geht. Der eine Esel hat durch das auf „die Spitze stellen“ wahrscheinlich die Spitze des Hufbeines verschlissen. Bedauerlicherweise können sie nicht über den erlernten Singsang hinaus denken, müssten sich ja dann auch eingestehen, jahrzehntelang die Pferde zugrunde behandelt zu haben - für sehr viel Geld. In der Regel geben TA ja nur die Anweisung an die Hufschmiede weiter und die machen dann was der Name andeutet: sie schmieden Eisen und nageln Stahlstifte in die erkrankten, hochempfindlichen, lebenswichtigen Tastorgane der Pferde.

Schlimm waren 2 Pferde dran, die eine Stute mit sog. Eiereisen wegen Vorbiegigkeit - die konnte fast nicht mehr laufen und bei ihr hatte der Hufschmied "als Ausgleich" den einen Vorderhuf länger gelassen. Bei der anderen Stute war es angeblich lt. TA - Diagnose eine Strahlbeinlahmheit die das Annageln von Keil- Eisen mit Stegen gerechtfertigt hatte. Über 6 Monate so und keine Besserung in Sicht!

Nun, nach Abnahme der Eisen stellte sich heraus, dass der Hufschmied seit Monaten nicht konsequent genug die Eckstreben frei geschnitten hatte und sich dadurch von ihm unbemerkt eine zweite Hufsohle gebildet hatte, die dann auf das Strahlbein gedrückt hatte. Mit diesen gemachten Erfahrungen, und weil ich jeden Fall sorgfältig und selbstkritisch begleitet habe, kann ich nur jeder/jedem Equidenhalter raten, die Arbeit der TA und HufbearbeiterInnen bezüglich der Hufe ausgesprochen kritisch zu hinterfragen. Zweitens würde ich nach heutigem Erkenntnisstand ein gesundes Pferd von Jacqueline Lenz begutachten lassen und erst recht ein bereits erkranktes Pferd nur von Ihr behandeln lassen. Und dritte Erkenntnis: an ein Pferd lass ich kein Eisen mehr ran, weder an die Hufe noch ins empfindliche Maul. Eisen am Pferd bedeuten für mich Tierquälerei.

Danke Jacqueline.

Hans Sternberg, Gnadenhofleitung

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