Aufbau Immunsystem beim Pferd
 
Aufbau Immunsystem beim Pferd

Pferde mit Hufrehe haben in der Regel auch ein geschwächtes Immunsystem. Warum ist das so?

Für manche wird es neu sein: Das Immunsystem des Pferdes wohnt sowohl im Darm als auch in den Hufen und wird vor allem durch Bewegung und eine artgerechte Ernährung gestärkt beziehungsweise aufrechterhalten. Viele Pferdebesitzer denken aber, sie könnten ihrem Liebling im Falle einer Hufrehe helfen, indem sie die Bewegung einschränken und weniger Gras und Heu füttern. Ein fatales Missverständnis!

Tipp 1: Bewegung bringt das Immunsystem auf Trab

Hier heißt es ausnahmsweise einmal Quantität vor Qualität. Um Deinem Pferd etwas Gutes zu tun, kommt es nicht auf das Tempo in der Bewegung, sondern vielmehr auf die Menge der Bewegung an: Jeder Schritt zählt! In der freien Natur sind Pferde den ganzen Tag auf Futtersuche und haben dadurch ein enormes Bewegungspensum. Dies hat zur Folge, dass das Blut sehr oft durch die Ausleitungs- und Reinigungsorgane (also Lunge, Haut, Nieren, Leber, Schleimhäute und Hufe) fließt und so optimal alle Stoffwechselabfallprodukte aus dem Organismus schleust. Ein gereinigter Organismus kann mehr Vitaminen, Sauerstoff und Mineralstoffen aufnehmen als ein verunreinigter. Folglich werden durch einen hohen Blutumtrieb die Organe besser ernährt und durch den Abtransport von Abfallstoffen entlastet. Das bedeutet in der Konsequenz: ein Pferd mit weniger Bewegungsmöglichkeit wird mit mehr Abfall- und Giftstoffen belastet bei gleichzeitiger schlechter Nährstoffversorgung!

Tipp 2: Artenreiche Ernährung für gute Abwehrkräfte

Bei einer gesunden Ernährung spielt nicht nur eine artgerechte, sondern auch eine artenreiche Fütterung eine große Rollte. Je nach Region wachsen verschiedene Pflanzen mit unterschiedlichen Nährstoffen. Um den Organismus optimal zu versorgen, sollten Pferdebesitzer also Heu und Kräuter aus unterschiedlichen Regionen füttern. Silage, Heulage und die im Handel angebotenen Müslimischungen gehören aus meiner Sicht nicht in die Futterschüssel eines Pferdes.

Tipp 3: Die Todsünde für das Immunsystem

Gerade bei stoffwechselerkrankten Pferden wird gerne Stroh als Heuersatz gefüttert, was für das Pferd ernährungsphysiologisch eine Katastrophe ist. Die Redensart „Stroh im Kopf haben“ kommt nicht von ungefähr. Stroh hat für den Pferdeorganismus keinerlei Nährfunktion, da es aus Lignin (Holzfaser) besteht und sonst keine nährstoffrelevanten Bestandteile besitzt. Vor allem ein kranker Organismus braucht dringend Nährstoffe, um Reparaturvorgänge auszulösen oder in Gang zu halten. Der Entzug von diesen wichtigen Baustoffen ist deshalb ein Desaster für das Pferd und sein Immunsystem. Dazu kommt, dass Stroh aus konventionellem Anbau immer gespritzt ist und damit Gift für den Pferdekörper!

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